ALPHABET LEGACY: A – Ainoa Alphabet

Es war einmal…

in den Pinnacles von Del Sol Valley, 

dass eine junge Frau 

einen großen Kredit aufnahm, 

um das größte und begehrteste Promi-Grundstück 

zu kaufen. 

Darauf wollte sie ihre Legacy-Familie gründen. 

Ihr Name war

Ainoa Alphabet,

und sie war arm, arbeitslos und

völlig allein. 

Aber lassen wir sie selbst erzählen…

Sul Sul!

Ich bin Ainoa Alphabet.

Die erste Matriarchin der Alphabet Legacy von Kirancilla.

Ich bin familienbewusst, wie man es von einer Gründer-Matriarchin erwartet.

Selbstsicher und fröhlich.

Und ich möchte Schauspielerin werden!

Denn ich habe einen Kredit von 35.000§

für dieses Grundstück abzuzahlen.

Ich brauche einen Job!

Als angehende Schauspielerin brauche ich dazu erstmal eine Agentur.

Ich rufe bei der Agentur „Alltägliche Statisten“ an.

Zum Glück suchen sie gerade neue Leute. Sie vermitteln mir mein erstes Casting:

Für das Reiningungsmittel „Salziger Sud“

soll ich eine Piratin spielen, die das Deck schrubbt.

Das kann ich, glaube ich!

Juhuu, ich habe bald mein erstes Casting!

Es ist am Montag, also morgen, um 09:00 Uhr.

Bis dahin sollte ich etwas Charisma aufbauen.

Das kriege ich hin!

Doch bis dahin ist noch Zeit, und ich brauche schnell Geld.

Ich suche nach einem Gelegenheitsjob.

Ich kann für einen Kunden Kisten packen,

der Minijob beginnt in etwas weniger als einer Stunde.

Bis dahin mache ich ein paar Selfies mit meinem Handy.

Dann spiele ich noch ein bisschen an meinem Handy rum, bis der Job anfängt.

Dann gehe ich Kisten packen.

Es läuft ganz okay, und ich werde bezahlt – das ist schließlich das Wichtigste.

Außerdem verkaufe ich meine dilettantischen Anfänger-Selfies an eine Fotoagentur.

Mit den verkauften Selfies und dem Geld aus meinem Gelegenheitsjob

habe ich nun genau 201$.

Das reicht gerade so für eine gefüllte Eis-Box und einen Mülleimer.

Immerhin habe ich was zu essen.

Nach einer Schüssel Cerealien besuche ich die altehrwürdige Bibliothek,

das Archiv von Willow Creek.

Dort schnappe ich mir das Buch „Charisma 1: Diplomatie für Deppen“.

Schließlich muss ich an meinem Charisma arbeiten.

Diese Sitzbank in der Bibliothek würde sich eventuell auch für ein Nickerchen anbieten, oder?

Schließlich habe ich noch keinen Schlafplatz.

Aber alles der Reihe nach – erst mal lesen und Charisma lernen.

Als ich das Gefühl habe, für heute genug gelernt zu haben,

gehe ich „nach Hause“ zu meinem Grundstück.

Dort esse ich eine Schüssel Cerealien.

Nachdem ich die Einwegschüssel im Mülleimer entsorgt habe,

gehe ich zum Fitnesscenter „Fit wie ein Turnschuh“.

Wird es auffallen, wenn ich dusche, ohne vorher zu trainieren?

Ich lasse es drauf ankommen…

Nach dem Duschen rolle ich mich auf einem Sofa draußen im Flur zusammen und schlafe dort.

Zum Frühstücken gehe ich „nach Hause“, es gibt wieder Cerealien.

Als ich kurz meinen Briefkasten kontrolliere, sehe ich,

dass der N.A.P. „Teilen bedeutet kümmern“ in der Abstimmung führt.

Das darf nicht sein! Ich will meine Sachen nicht „teilen“!

Obwohl ich noch kaum Einflusspunkte habe, stimme ich für einen anderen N.A.P.!

Ich bestehe das Casting, und habe bald meinen ersten Auftritt im Werbespot für den „Salzigen Sud“!

Ich gehe wieder zur Bibliothek,

um im Waschraum vor dem Spiegel mein Charisma weiter zu verbessern.

Außerdem übe ich meine paar Sätze für den Auftritt im Werbespot, bis sie perfekt „sitzen“.

Todmüde schleppe ich mich schließlich zum Fitnesscenter, um wieder dort zu übernachten.

Zum Frühstück gibt es wieder Cerealien bei mir „zu Hause“; ich habe großen Hunger.

Um vor dem Auftritt noch ein bisschen Spaß zu haben, gehe ich zur Bibliothek,

und spiele dort am Computer ein wenig „Sims Forever“.

Dann geht es auch schon zu meinem allerersten Auftritt. Hoffentlich vermassle ich es nicht!

Ich bin sehr aufgeregt, als ich am Set ankomme.

Neugierig schaue ich mich am Set um – soooo viele Kameras, Lichter, Technik…

Als Allererstes muss ich in die Maske.

Ich plaudere ein wenig mit meinem Visagisten, Ben Hermanns.

Dann schminkt er mich.

Das Schminken läuft ohne Probleme,

aber beim Frisieren gibt mir Ben zuerst die falsche Perücke.

„Äääh… blau?!?

„Oh, es tut mir sooo leid! Du wirst gleich blond!“

Nach der Kostümprobe schließlich bin ich eine blonde Piratin.

Ein letztes Mal übe ich meine Sätze, vor dem großen Spiegel im Kostümraum.

Dann steuere ich das Buffet an, wo ich mir ein Stück Käsepizza schnappe.

Endlich „richtiges“ Essen!

Nachdem ich mich satt gegessen habe, stelle ich mich den Regisseur vor und sage ihm,

dass ich bereit für den Auftritt bin.

Insgeheim fühle ich mich müde, aber ich gebe mich energiegeladen und fröhlich.

„Okay! Dann mal los! Action!“

Ich drehe das Steuerrad vorsichtig herum…

… preise den „Salzigen Sud“ an mit den einstudierten Sätzen (ich hoffe, ich bin charismatisch!) …

… und schrubbe das Deck, um die Putzkraft des „Salzigen Suds“ zu demonstrieren.

Naja, sooo schlecht mache ich meine Sache nicht.

Immerhin werde ich bezahlt.

Von der Gage kann ich mir ein Zelt leisten,

und ein paar Wände auf meinem Grundstück bauen lassen.

Es ist ein Anfang! Immerhin habe ich jetzt einen Schlafplatz.

Aber ein Bad fehlt mir immer noch…

und eine Küche… und ein Wohnzimmer… und noch sooo viel mehr…

– aber hey, ich bin noch ganz am Anfang!

Ich gehe ins Fitnesscenter, um mich zu erleichtern und zu duschen.

Dann übe ich dort vor dem großen Spiegel weiter meine Schauspielfähigkeit.

Denn: ich trete wieder im „Salziger Sud“-Werbespot auf.

Wieder schrubbe ich die Holzplanken.

Von meiner Gage leiste ich mir den Rohbau eines winzigen Zimmers.

Immerhin, ein Anfang!

Und ich habe ein neues Casting: für „Die Urbz“.

Da muss ich ein wenig Comedy-Fähigkeit aufbauen!

In der Bibliothek lese ich das Buch „Comedy Band 1: Witz komm raus“.

Ich hoffe, ich merke mir ein bisschen davon!

Nach dem Lernen gehe ich zum Fitnesscenter.

Mir geht es nicht gut: ich stinke, ich muss dringend aufs Klo, und ich habe Hunger.

Zumindest zwei dieser Probleme kann ich im Fitnesscenter lösen.

Nach WC und einer ausgiebigen Dusche gehe ich nach Del Sol Valley,

um in der Lounge Witze zu erzählen

und so meine Comedy-Fähigkeit weiter aufzubauen.

Ich habe Huuuuunger! Vor dem Casting esse ich noch Cerealien.

Ich bestehe das Casting, jedoch muss ich jetzt weiter an meiner Comedy-Fähigkeit arbeiten…

und ich soll „das kokette Gefühl erforschen“. Hmmmm….

Erst mal will ich feiern, dass heute Silvester ist und bald ein neues Jahr anbricht.

Ich gehe in die Lounge,

um mir am großen Fernseher den Countdown bis Mitternacht anzusehen.

Am nächsten Tag bekomme ich zum ersten Mal Besuch – von meinen Nachbarn.

Und da mein Grundstück in den Pinnacles liegt,

sind meine Nachbarn nicht irgendwer, sondern echte Stars!

Thorne Bailey, Olivia Moon und Judith Ward sind meine Nachbarn hier – unglaublich!

Ich bin mit Weltstars auf Du und Du!

Ich weiß allerdings nicht, was sie von meinem armseligen Betonhüttchen, dem Zelt,

und vor allem mir– einer noch fast völlig Unbekannten – halten.

Aber egal, sie kennen mich jetzt, und vor allem: ich kenne sie!

Im Fitnesscenter benutze ich wieder das WC und die Dusche.

Am Montagmorgen probiere ich den Obstkuchen,

den meine berühmten Nachbarn mir mitgebracht haben.

Er schmeckt nicht.

Dann habe ich meine Auftritt bei „Die Urbz“.

Meine allererste Kuss-Szene!

Ich meistere sie bravourös, werde bezahlt und sogar befördert.

Ich bin jetzt ein Gaststar!

Zumindest kann ich die Rechnungen bezahlen.

Vom Rest der Gage kann ich mir ein Bad einrichten, ein Bett und einen Kühlschrank kaufen.

Immerhin kann ich nun meine Grundbedürfnisse auf meinem eigenen

„Heimatgrundstück“ befriedigen!

Ich rufe meine Agentur an, um nach neuen Castings zu fragen.

Ich melde mich zum Casting für „Abenteuer im Toten Meer“.

Dafür muss ich aber fitter werden!

Ab ins „Fitness de Luxe“!

Ich gehe aufs Laufband und laufe los.

Ich laufe lange, und danach gehe ich an meine Grenzen mit dem Krafttraining.

Aber meine Fitness steigt, und das zählt momentan.

Müde und erschöpft falle ich ins Bett.

Immerhin – mein eigenes Bett!

Am nächsten Morgen (eigentlich Nachmittag, ich habe sehr lange geschlafen)

habe ich Muskelkater – aber das ist eben der Preis des harten Trainings.

Ich esse ein Erdnussbutter-Gelee-Sandwich und hoffe, das Casting zu bestehen.

Und ich bestehe es!

Ich muss aber bis zum Auftritt noch fitter werden.

Ich beschließe, es mit Schwimmen zu probieren.

Im „Fitness de Luxe“ kraule ich stundenlang durch den Pool.

Später gehe ich in die Lounge, um etwas Spaß zu haben.

Am großen Fernseher sehe ich eine Kochsendung an.

Vielleicht lerne ich dabei ja etwas Kochen. Kann nicht schaden.

Im Waschraum der Lounge übe ich vor dem Spiegel meinen Text.

Am Donnerstag schließlich habe ich meinen Auftritt.

Meine allererste Schwertkampf-Szene!

Von der Gage baue ich mein winziges Zimmerchen aus.

Ich habe jetzt ein separates Bad und ein (Schlaf-)Zimmer mit Kühlschrank

– und einem neuen Doppelbett!

Ich bin glücklich, mein „Zuhause“ nimmt langsam Form an.

Ich bekomme wieder die Rolle als Piratenbraut in „Abenteuer im Toten Meer“.

Ich übe meine Sätze und liefere eine gute Performance.

Von der Gage leiste ich mir einen winzigen Fernseher,

und lasse weitere Wände an mein kleines Zuhause anbauen.

Immerhin kann ich jetzt beim Essen fernsehen!

Und zum ersten Mal fallen Haushaltspflichten an – ich muss putzen!

Ich habe ein neues Casting für „ZBB: Kurz vor der Apokalypse“.

Dazu muss ich fitter werden!

Ich trainiere auf dem Laufband im „Fitness de Luxe“.

Außerdem soll ich Gitarre spielen lernen.

Ich übe auf der Gitarre in der Lounge von Del Sol Valley.

Das Casting läuft super, und auch der Auftritt wird ein voller Erfolg.

Ich habe ein neues Casting für „Detective Law“,

bestehe auch dieses und habe einen tollen Auftritt.

Danach habe ich ein Casting für „Mit Anstand und Würde“.

Vor meinem Spiegel (neu in meinem Schlafzimmer) übe ich mein Charisma und meinen Text.

Meine Zeit als „junge Erwachsene“ ist fast abgelaufen…

bald werde ich die ersten Fältchen bekommen…

Das kann ich nicht zulassen!

Ich bin mit der Schauspielerei erst am Anfang,

und ich muss jung aussehen für die besten Rollen!

Ich habe hier einen Jugendtrank… hmm…

Werde ich mich danach besser fühlen?

Tatsächlich fühle ich mich verjüngt – jung und frisch wie mit Anfang 20!

Mein Zuhause wächst und mittlerweile habe ich ein schönes buntes Sofa.

Ich lade mir Paolo Rocca aus dem Fitness-Studio ein.

„Hallo Paolo! Willkommen in meinem kleinen feinen Heim!“

Ich mag Paolo wirklich sehr.

Also so richtig. Er ist… irgendwie süß!

Wir kuscheln… könnte mehr daraus werden?

Ich wage mich vor und pflanze einen sanften Kuss auf Paolos Lippen.

Ich bin überrascht, als er zärtlich zurück küsst.

Wir küssen uns weiter, es fühlt sich ganz angenehm und natürlich an.

Als wären unsere Lippen füreinander geschaffen.

Schließlich landen wir in meinem Doppelbett.

Ich habe mich noch nie einem Mann so geöffnet.

Es ist wunderschön – romantisch und sehr zärtlich.

Ich glaube, ich liebe Paolo!

Paolo ist ein aktiver Bro, und er liebt Musik.

Könnte er zu mir passen?

Nicht nur als Freund, sondern… für mehr?

Jedenfalls ist er jetzt mein fester Freund.

Mal sehen, was noch daraus wird…

Dann habe ich meinen Auftritt in „Mit Anstand und Würde“.

Mit der Gage bezahle ich meine längst überfälligen Rechnungen.

Ich gebe es nicht gerne zu,

aber die Stromgesellschaft hatte mir bereits den Strom abgestellt!

Wie peinlich!

Zum Glück ist jetzt alles wieder gut. Das wird mir kein zweites Mal passieren!

Nach dem Zahlen der Rechnungen ist noch etwas Geld übrig.

Ich stecke alle in den weiteren Ausbau und die Einrichtung meines bescheidenen Zuhauses.

Mein Heim nimmt Form an.

Ich habe ein gut eingerichtetes Schlafzimmer mit günstigem Doppelbett,

ein Bad mit Dusche und sogar einer Badewanne,

eine voll funktionale Küchenzeile, einen Essbereich, ein Sofa, Fernseher, Bücherregal,

sogar einen Computer habe ich mir geleistet.

Uuuund ich habe einen separaten Raum bauen lassen, falls Paolo und ich… nun ja…

Keine Sorge, noch verhüten wir. Ich will zuerst heiraten, bevor ich an ein Baby denke.

Aber heiraten…

„Paolo, mein Schatz, ich liebe dich über alles….

Willst du mich heiraten?“

Paolo sagt JA,

und wir geben uns noch an Ort und Stelle das Ehegelübde.

Paolo zieht bei mir ein.

Es ist schon etwas seltsam, jetzt noch meinen Ehemann mit am Tisch zu haben!

Gemeinsam essen wir das Festmahl zum Erntefest

– ich habe meinen ersten Truthahn zubereitet.

Paolo bringt kein Geld mit in die Ehe,

aber er sucht sich augenblicklich einen Job als Bodybuilder.

Mein Geld aus der Schauspielerei stecken wir in unser gemeinsames kleines Nest.

Wir richten das Baby-Zimmer ein.

Ich wünsche mir sooo sehr ein kleines Mädchen!

Wir „arbeiten daran“, aber es klappt nicht sofort mit dem Schwangerwerden.

Dennoch probieren wir es weiter, und schließlich – funktioniert es doch!

Ich bin schwanger!

Ich freue mich riesig, als ich ein Babybäuchlein bekomme.

Aber ich habe jetzt irgendwie ständig Hunger…

Wir haben für Paolo Trainingsgeräte angeschafft,

und er trainiert fleißig für seinen Job als Bodybuilder.

Schließlich muss bald er die Brötchen nach Hause bringen,

während meiner Babypause von der Schauspielerei.

Die Schwangerschaft läuft gut,

außer, dass ich ständig essen könnte.

Paolo ist zufrieden, wenn er sein Essen und seinen Sportsender hat.

Er ist ein guter Ehemann, ich bin sehr glücklich mit ihm.

Die Schwangerschaft schreitet weiter fort,

und mittlerweile habe ich öfters Rückenschmerzen.

Immerhin bin ich jetzt schon im dritten Trimester!

Auch Paolo freut sich sehr auf das Baby, das bald darauf zur Welt kommt.

Unser Baby…

… oder sollte ich besser sagen:

unsere Babies?!?

Wir bekommen Zwillinge!

Ein Mädchen

und ein Junge!

Da haben wir jetzt beide zu tun!

Wir nennen das Mädchen Beatrice,

und den Jungen Benjamin.

Bald nach der Geburt unserer beiden Freudenbündel

ist unser erstes Winterfest als Familie.

Ich schmücke den Baum, ich bin sehr glücklich und dankbar.

Es dauert nicht lange, und unsere beiden Wonneproppen werden zu Kleinkindern.

Ich mache mit ihnen Töpfchen-Training…

Paolo tobt mit ihnen und spielt viel mit den Kleinen.

Mein aktiver Ehemann motiviert mich, meine Schwangerschaftspfunde abzutrainieren.

Eine gute Figur ist auch wichtig für meine Schauspielkarriere!

Meine Kinder lernen und wachsen schnell…

Mein Ehemann arbeitet brav und fleißig,

damit ich zu Hause bei meinen Kindern bleiben kann

– zumindest, bis sie etwas größer werden.

Auch Paolo beobachtet mit Freude und Stolz, wie unsere Kinder wachsen und lernen.

Ich trainiere viel, habe dabei aber immer ein Auge auf meine Kleinen.

Ein Buch, das ich geschrieben habe (ja, ich schreibe in meiner Freizeit ein wenig),

ist für einen Starlight-Award nominiert.

Ich hätte mir zwar gewünscht, für mein Schauspiel nominiert zu werden, aber…

Preis ist Preis!

Gebannt verfolge ich die Preisverleihung.

Mein Star-Nachbar Thorne Bailey räumt einen Starlight-Award ab.

Und dann:

„Gewinnerin in der Kategorie: Bester neuer Roman ist – Ainoa Alphabet!“

Waaaaas?!?

Ich gewinne tatsächlich den Starlight-Award! Wooooow!

„Ich danke euch! Ich danke euch allen!“

Nach der Preisverleihung wanke ich sehr müde nach Hause.

Immerhin – ich habe jetzt einen Starlight-Award!

Der Award motiviert mich, mich auch wieder mehr meiner Schauspielerei zu widmen.

Die Kinder werden größer, ich sollte mich langsam wieder nach einem Casting umsehen.

Ich trete an für „Kapitän Sigma: Landung auf dem Olymp“

– aber ich bin einfach nicht fit genug für die Rolle.

Dann habe ich ein neues Casting für „ZBB: Kurz vor der Apokalypse“.

Ich übe und trainiere und schaffe das Casting.

Schließlich habe ich wieder einen Auftritt.

Mit meinem Co-Star übe ich den Text ein…

Dann stehe ich endlich wieder vor der Kamera. Mit einer Gitarre in der Hand.

Zu Hause trainiere ich hart, mit Paolos Hilfe,

denn ich will das nächste Casting für „Kapitän Sigma“ unbedingt bestehen!

Die Kinder sind mittlerweile fast trocken. Das Töpfchen-Training ist fast abgeschlossen.

Ich bin sehr stolz auf meine zwei kleinen Schätze!

Wider Erwarten (aber mit viel Hoffnung) schaffe ich das Casting für „Kapitän Sigma“.

Am Set – geschminkt, mit Perücke und im Kostüm –

übe ich nochmal meinen Text vor dem großen Spiegel.

Dann heißt es „Action!“ für die Lichtschwert-Kampfszene.

Das Geld von meiner Gage können wir gut gebrauchen!

Und ich habe ein neues Casting: Für „Der Schatz von Aarbyville“.

Am Liebestag bekomme ich von Paolo eine rote Rose.

Ich liebe meinen Mann so sehr.

Und ich bin so glücklich mit meiner kleinen Familie.

Beatrice und Benjamin und Paolo sind mein Leben.

Und die Kinder werden sooo schnell groß….

schon wieder stehen die Geburtstage an.

Ich habe Schokokuchen für Benjamin und Erdbeerkuchen für Beatrice.

Natürlich helfe ich den Kleinen beim Ausblasen der Kerzen.

Meine Kinder werden langsam groß.

Alle zusammen verputzen wir die Kuchen.

Dann steht mein Auftritt in „Aarbyville“ an. Ja, ich habe das Casting geschafft!

Bald kommen meine Kinder schon in die Schule,

und ich helfe ihnen natürlich bei ihren Hausaufgaben.

Danach bringe ich sie ins Bett. „Schlaft gut, meine Herzchen!“

Ich ergattere ein Casting und dann einen Auftritt in „Ehrenturnier“.

Und ich habe ein neues Casting und Auftritt, wieder „Aarbyville“.

Dann habe ich Geburtstag.

Meine Tage als „junge Erwachsene“ sind trotz meinem Jugendtrank mittlerweile vorbei,

und es wird Zeit, die ersten Fältchen zu begrüßen. Hallo schlaffe Haut…

ich bin nun mit Fug und Recht eine „Erwachsene“!

Ich blase die Kerzen auf dem Kokosnuss-Kuchen aus…

meine Kinder feiern mich, das ist sehr schön!

Ich habe ein neues Casting für das Musical „Melodien der Stadt“.

Außerdem lasse ich meine Kreativität auch sonst fließen

– und schreibe derzeit an einem Kinderbuch.

Ich bestehe das Casting, und habe bald den Auftritt in „Melodien der Stadt“.

Das Schauspiel-Business ist hart. Ich fühle mich angespannt, mein Nacken schmerzt.

Aber:

mein Kredit auf das Grundstück ist endlich abbezahlt!

Unser Heim gehört nun ganz allein uns, nicht mehr der Bank!

Außerdem können wir so seine Einstufung als „Promihaus“ löschen.

Naja, ich bin mittlerweile ein Promi, aber trotzdem.

Ich rufe bei meiner Agentur an,

und sie vermitteln mir ein neues Casting, wieder für „Kapitän Sigma“.

Paolo und ich bemühen uns nach Kräften,

unseren lieben Kindern Manieren beizubringen.

Sie müssen wissen, wie man Bitte und Danke sagt!

Und „Entschuldigung“.

Ich bestehe das Casting, und bald darauf habe ich meinen Auftritt in „Kapitän Sigma“.

Meine Kinder wachsen und wachsen…

schon sind sie Teenager.

Beatrice packt gespannt ihre Geburtstagsgeschenke aus…

Benjamin hat den Lebenstraum, Magier zu sein und Zaubertränke zu brauen.

Beatrice‘ Lebenstraum ist es, Musikerin zu werden.

Sie übt fleißig an der Gitarre.

Und Benjamin übt seine Zaubersprüche.

Naja, so ist er eben.

Mein Erbe wird er jedenfalls nicht

– das wird ganz klar Beatrice, meine wundervolle Tochter.

Nicht nur, weil sie ein Mädchen ist…

aber ich möchte gerne eine Matriarchie-Legacy aufbauen.

Beatrice scheint damit einverstanden zu sein.

Sie ist verliebt in Taku Akiyama,

ihren besten Freund seit Kindertagen.

Es läuft ganz gut zwischen den beiden!

Vielleicht wird Taku bald mein Schwiegersohn!

Meine Schauspielkarriere läuft auch gut.

Ich habe einen neuen Auftritt in „Der Sheriff von Alpha Centauri“.

Ich spiele Gitarre… wenn mich meine musikalische Tochter jetzt hören könnte!

Unser Heim ist mittlerweile gut ausgebaut und eingerichtet, denn wir verdienen gut.

Mittlerweile kann ich Rollen direkt annehmen und muss nicht mehr zu Castings.

Meine nächste Rolle ist – wieder einmal – Kapitän Sigma.

Aber bis dahin ist noch ein bisschen Zeit, die ich mit meiner Familie verbringe.

Im Beisein von Paolo frage ich meine Tochter nach ihren Zukunftsplänen.

„Und, wie sieht’s aus? Wird das was Ernstes zwischen dir und Taku?“

„Ooooooh… Maaaaama!!! Aber ja, ich glaube… ja!“

Mit Paolo bespreche ich die Neuigkeiten.

„Ich glaube, unsere Tochter liebt diesen Taku wirklich sehr. Was meinst du?“

„Er ist ein netter Typ. Er wäre ein guter Schwiegersohn! Ich mag ihn!“

„Ich auch!“

Das Leben geht weiter, ich übe an meiner Schauspielfähigkeit…

Beatrice übt an der Gitarre.

Benjamin übt am Mikrofon.

Dann steht das Winterfest vor der Tür.

Meine Teenager-Kids schmücken gemeinsam den Baum…

Dann essen wir das Festmahl: einen Tofu-Truthahn.

Später gucken wir gemeinsam den Film „Die Heimkehr des verlorenen Hundes“.

Nach dem Film packen wir unsere Geschenke aus.

Ich habe meiner Tochter eine Kamera geschenkt.

Sie ist begeistert und macht sofort Selfies mit mir…

… und ihrem Vater.

Väterchen Frost schaut auch noch vorbei.

Es ist ein tolles Winterfest!

Kurz nach dem Winterfest habe ich meinen Auftritt als Kapitän Sigma.

Meine nächste Rolle ist wieder in „Der Schatz von Aarbyville“.

Ich trainiere fleißig, unterstützt von Paolo und meinen wohlwollenden Kindern.

Die Teens müssen Hausaufgaben erledigen…

„Mum, das ist so eine komplizierte Aufgabe!“

„Du schaffst das, Schätzchen. Hör mal zu, du schreibst…“

„Danke, Mum! Und Dad, ich weiß, es ist anstrengend, aber stöhn‘ doch bitte nicht so laut!“

Dann ist Silvester…

Und bald darauf mein Auftritt in „Aarbyville“.

Außerdem habe ich die Hauptrolle in der Neufassung von „Melodien der Stadt!“

Ich bin jetzt ein Mega-Star!

Und als solcher erhalte ich meine eigene Fliese am Starlight Boulevard!

Es ist so aufregend, meine eigene Star-Fliese neben all den großen Namen zu platzieren!

Ich lasse mich feiern, wie es einem Weltstar gebührt. Ich suhle mich im Ruhm.

Zu Hause kehrt bald wieder der Alltag ein.

Meine Tochter findet sich zu dick und beginnt

– unterstützt von Paolo –

ein Trainingsprogramm, um abzunehmen.

Sie trainiert sehr fleißig, und ihr Vater feuert sie an.

Dann habe ich meinen gefeierten Auftritt in „Melodien der Stadt“.

Das Feedback ist super positiv,

und ich erhalte erneut die Rolle des Kapitän Sigma im neuen Film.

Meine Tochter wächst heran, und es wird Zeit, mit ihr das Techtelmechtel-Gespräch zu führen.

„Also, Beatrice, ich muss dir was erklären mit dem Unterschied zwischen Männern und Frauen…“

„Lass es, Mama. Taku und ich schmusen schon lange herum. Ich weiß schon läääängst Bescheid.“

„Waaaaaaaaaaas?!?!?“

Naja, die Teenager von heute!

Dann stehen Geburtstage an:

Erst wird mein Mann Paolo zum Senior.

Dann werden Beatrice und Benjamin volljährig.

Wir feiern unsere großen Kinder.

Unglaublich, wie schnell sie doch erwachsen geworden sind!

Mir fällt auf, dass Taku die Nähe von Beatrice sucht.

Auch Taku ist herangewachsen und schon fast ein junger Erwachsener

Meine jetzt erwachsenen Kinder beginnen nun auch zu arbeiten.

Benjamin wird Restaurantkritiker, obwohl er lieber Geld als Magier verdienen würde.

Beatrice wird Musikerin und übt an ihrem Gesang.

Ich arbeite weiterhin als Schauspielerin und spiele wieder in „Aarbyville“.

Aber der Zahn der Zeit nagt auch an mir.

Auch ich werde – nach Paolo – so langsam zur Seniorin.

Schon ist mein 50. Geburtstag.

Meine Familie feiert mich, aber ich bin etwas nervös…

Bin ich wirklich schon bereit für Falten und graue Haare?

Nun, es scheint, mir bleibt keine Wahl.

Ich werde wohl meine Garderobe an mein neues Alter anpassen müssen.

Noch hadere ich mit meinem neuen Aussehen.

Im Job geht es ja noch, weil ich noch recht fit bin und Perücken tragen kann…

… aber meine Falten werden immer tiefer,

und auch das beste Make-Up kann sie bald nicht mehr vollständig kaschieren.

Ich werde eben älter…

Ich merke es besonders am Tag, als meine Beatrice ihrem Taku einen Heiratsantrag macht.

Taku sagt natürlich ja, und zieht bald darauf bei uns ein.

Die Hochzeit wird geplant und soll recht bald sein.

Zum Glück, denn in letzter Zeit fühle ich mich immer schwächer…

mein Mann dagegen ist noch topfit und spürt sein Alter keine Spur.

Auch als Senioren sind wir noch verliebt wie am ersten Tag.

Es ist schön, zusammen alt zu werden!

Mein Mann hat, nachdem er als Bodybuilder alles erreicht hat,

begonnen, einem neuen Ziel nachzujagen:

Er will jetzt ein erfolgreicher Maler werden.

Und er hat Talent!

Genauso wie meine liebe Tochter am Klavier.

Und an der Gitarre.

Ich bin nicht annähernd so gut,

aber es reicht für die Rolle als „Sheriff von Alpha Centauri“.

Das Erntefest feiern wir wie gewohnt als Familie mit Truthahn.

(Wir haben zu wenig Stühle, und Taku sitzt auf dem Sofa. Er gehört natürlich schon zur Familie!)

Die Hochzeit ist für Sonntag geplant.

Mein Sohn Benjamin kocht sehr gerne (er isst auch liebend gerne).

Er kocht und bäckt für die ganze Familie.

Taku arbeitet im Büro und muss an seiner Logikfähigkeit arbeiten.

Deshalb spielt er mit mir Schach und überlegt sich Taktiken.

Wir hören dabei Beatrice zu, die am Klavier übt.

Meine Tochter ist mittlerweile erfolgreiche Musikerin in einem Orchester.

Dann ist die Hochzeit.

Ich fühle mich recht schwach, aber ich habe diesem Tag so entgegen gefiebert.

Meine Tochter sieht wunderschön aus in ihrem Kleid.

Und Taku ist sehr schick in seinem Anzug.

Mein Mann übrigens auch.

Benjamin: „Psst, Mum! Schau doch nicht aufs Handy! Beatrice heiratet gerade!“

Oops.

Stimmt ja.

Meine Tochter tauscht das Gelübde mit ihrem Taku aus.

Es ist eine wunder-, wunder-, wunderschöne Zeremonie.

Benjamin: „Was ist denn so Interessantes an deinem Handy, Mum?!“

„Ach nichts… nur meine Vitalwerte…“

Dass sie recht bedenklich sind, sage ich nicht.

Ich mache mich daran, eine weiße Torte für die Hochzeit zu backen.

Beatrice und Taku brauchen schließlich eine Torte zum Anschneiden!

Die Torte ist fertig, es fehlt nur noch die Hochzeitsverzierung.

Aber ich fühle mich so schwach…

Sooooo unendlich schwach…

Ich glaube, meine Zeit ist gekommen…

am glücklichsten Tag meiner Tochter…

meiner Erbin…

ooooh…

der Tod ruft mich…

Ainoa Alphabet,

die erste Matriarchin der Alphabet Legacy,

starb am Tag der Hochzeit ihrer Tochter.

Tiefe Trauer überschattete ihren eigentlich glücklichsten Tag.

Ainoa hinterlässt ihren gebrochenen Ehemann Paolo,

und ihre beiden Kinder: Benjamin,

und Beatrice mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Taku.

Ihr Vermächtnis wird weiterleben.

Gezeichnet, ihre Erbin Beatrice