MY LEGACY

Sul Sul!

Ich grüße euch, Simmer…

Wer ich bin?

Nun, natürlich bin ich

Kirancilla

– und hier, um euch von

meiner LEGACY

zu erzählen!

——————-

Also, ich hatte einen Kredit aufgenommen,

um mir dieses riiiiiiiieeeeeeesige, sauteure Gründstück

„Schloss Gipfel“ leisten zu können…

noch schnell einen Legacy-Ritter auf dem Grundstück platziert,

dann war ich komplett blank – und hatte außerdem einen wohl lebenslangen Kredit.

Hmmm… ich suchte mir wohl besser gleich einen Job.

Was ich auch tat. Ich wurde Schriftsteller-Assistentin.

Aber das würde erst morgen früh (Montag) losgehen,

und ich brauchte für heute Sonntag was zu tun…

also die Minijobs gecheckt.

Ich holte Essen ab, packte Kisten…

versuchte mich im Rasenmähen…

Zwischendurch versuchte ich,

in der Bibliothek meine Geschicklichkeitskenntnisse zu erweitern.

Vielleicht konnte ich ja mal einen Fernseher anschließen oder so was.

Auch ein Charisma-Buch las ich zwischendurch.

Noch war ich zu schüchtern, um einfach die Bibliotheksbesucher

– oder gar den kauzigen Bibliothekar – anzuquatschen.

Immerhin – am Ende des Sonntags konnte ich mir eine Kühlbox mit Essen drin leisten.

Zumindest musste ich nicht verhungern, haha.

Außerdem hatte ich einen Müllkübel.

Yeah! Doch schon mal ein Anfang. LOL.

Müde schleppte ich mich zur Kühlbox…

… setzte mich drauf und aß Cerealien, bis ich satt war.

Hinter mir leuchteten die Scheinwerfer der Stadt,

ich hatte hier einen fantastischen Ausblick…

aber er interessierte mich grade nicht.

Ich brauchte einen Platz zum Schlafen.

In der Bibliothek gewährte man mir freien Unterschlupf.

Dankbar ließ ich mich auf dem grünen Bänkchen nieder und nickte sofort ein.

Am nächsten Morgen ging ich von der Bibliothek aus zur Arbeit.

Es war nicht sehr spaßig als Assistentin,

aber ich wurde schon an meinem allerersten Arbeitstag befördert

– und war nun Bloggerin.

Als solche suchte ich in San Myshuno nach neuen Stories.

Im Zuge dessen landete ich bei Akki Jain

– der sein Gesicht leider mit einer Papiertüte verhüllte.

Er tat dies wohl wegen eines in San Myshuno aktiven N.A.P.s…

… ganz verstand ich es nicht.

Ich verstand nur: Akki war mir sympathisch.

SEHR sympathisch.

„Würdest du deine Tüte abnehmen, wenn ich… also…?!?“

„Nein?!? Auch nicht im… äääh…?!?“

Okay, das war komisch.

Ich hatte noch nie ein Techtelmechtel mit einer Tüte.

Aber es war GUT komisch… dachte ich danach.

Ich hatte ein gutes Gefühl, danach.

Akki war ein toller Mann – trotz Tüte auf dem Kopf.

Ich wollte ihn auf jeden Fall näher kennenlernen.

Meine Tage vergingen mit Arbeit und Cerealien auf meiner Kühlbox…

Dann nahm ich all meinen Mut zusammen und bat Akki,

mich nach meiner Arbeit in einer Bar zu treffen.

Dort gab es einen Schrank… naja…

und – WAS SOLL ICH SAGEN?!

Akki erschien OHNE seine Tüte!

Und er sah absolut heiß aus!

„Wow, das war großartig – sollen wir das gleich nochmal machen?“ – „Au ja!“

Ich verliebte mich Hals über Kopf in diesen Typen…

In der Bibliothek schreib ich an meinen ersten eigenen Manuskripten.

Und veröffentlichte sie im Selbstverlag.

Die Zeit war gekommen.

Ich wollte Akki eine wichtige Frage stellen…

„Akki, mein Schatz.

Ich weiß, es ist hier vielleicht nicht die romantischste Gelegenheit…

und ich habe dir auch nicht viel zu bieten…

ABER…

ich liebe dich von ganzem Herzen…

und ich wünsche mir, dass zu mir ziehst und dein Leben mit mir teilst…

für immer…

sagst du JA?“

„Wow… äääh… das kommt jetzt etwas plötzlich… aber: JA! Ja, natürlich!“

Und so steckte ich ihm noch vor Ort und Stelle

– ohne großes Tamtam – den Ring an.

„Jetzt werden wir für immer zusammen sein.“

„Ich liebe dich.“

Leider war Akki selbst komplett blank,

und konnte absolut kein Geld in die Ehe mitbringen.

Aber das kümmerte uns nicht.

Ab dieser Nacht schliefen wir gemeinsam in einem kleinen Zelt,

das ich uns gerade so leisten konnte.

Akki fand einen Job in der Business-Karriere,

und am nächsten Morgen gingen wir gleichzeitig zur Arbeit.

Wenig später konnten wir uns zumindest ein Badezimmer leisten…

… und wenig später dann auch einen Kühlschrank und eine Theke…

… wo ich Salat schnippelte und so erste Koch-Erfahrung sammelte.

Akki und ich brauchten beide Computer für unsere Arbeit

(Businessman bzw. Schriftstellerin),

aber wir konnten uns natürlich noch keine leisten…

… so arbeiteten wir in der Bibliothek an unseren jeweiligen Projekten.

Wir konnten dann einen Raum an unser Bad anbauen…

Am Schachtisch übten wir uns in logischem und analytischem Denken.

Schließlich war es soweit, dass wir das Zelt aufgeben

und uns ein RICHTIGES Bett kaufen konnten.

Außerdem einen Herd und einen kleinen Fernseher.

Bald darauf kam die „Küche“ in einen separaten Bereich…

… im Eingang unseres Häuschens.

Wir entspannten uns beim Fernsehen vom Bett aus…

Dank unserer vielen harten Arbeit (wir waren Workaholics) wuchs unser Zuhause…

… und wir konnten uns einen kleinen Computer leisten.

Staubsaugen musste ich natürlich auch 😉

Später hatten wir zwei Computer – für jeden einen – und eine Waschmaschine…

Dann hatte Akki seinen Geburtstag, er wurde nun zum Erwachsenen.

Das brachte uns beide zum Nachdenken. Wir wurden beide nicht jünger.

War es Zeit, Nachwuchs zu planen?

Jedenfalls bauten wir bald darauf ein Kinderzimmer mit angrenzendem Bad dazu.

Und wir fingen an, an einem Baby zu basteln.

Es klappte schneller als gedacht, und ich war schwanger.

Die Schwangerschaft verlief soweit problemlos, bis auf Rückenschmerzen.

Auch Akki freute sich sehr auf unser Kind.

Und dann war sie da.

Ainoa Emilia Jain.

Unsere wunderbare Tochter.

Kurz darauf wurde ich auch ich zur Erwachsenen.

Das Schlimmste daran war das Aufräumen nach der Party.

Soooo viel schmutziges Geschirr!

Auch Ainoa Emilia wuchs und gedieh und wurde bald zum süßesten Kleinkind.

So weit, so gut…

bleibt dran,

denn bald geht es hier weiter

(im gleichen Beitrag)!